Bei der
CD Pressung werden CDs im Spritzgussverfahren aus Polycarbonat hergestellt. Es sind meistens größere oder mittelständische
Anbieter (
CD Presswerke), die das
CD Pressen als industrielle Form der
CD Vervielfältigung praktizieren. Einige dieser CD Presswerke sind Teile international operierender Großkonzerne, andere operieren als unabhängige Unternehmen.
Unter anderem durch vereinfachte Handhabung der Anlagen sind die Preise für das
CD Pressen in den letzten Jahren stark gefallen. Bei den meisten
CD Produktionen lohnt es sich, Angebote nicht nur direkt von den
CD Presswerken, sondern auch von CD Agenturen (auch CD Broker,
CD Kopierwerk genannt) einzuholen. Diese bestellen zumeist als Zwischenhändler beim
Presswerk, haben bei diesen jedoch vergünstigte Konditionen für die
CD Pressung. Unter dem folgenden Link können Sie eine Vielzahl von Anbietern anschreiben, die Ihre
CD pressen (oder pressen lassen) können. Wichtiger
Tipp: Für den
CD Druck werden bei einer
CD Pressung oft Lithokosten berechnet, bei Erstpressung fallen zudem Glasmaster-Kosten an. Lassen Sie sich daher beim Einholen der Angebote immer Lithokosten und Glasmaster-Preise gesondert ausweisen, da diese Kosten in den Preislisten der
Anbieter oft nicht direkt zu erkennen sind. Ein weiterer Ratschlag: Achten Sie darauf, ob auf einen "Mehr- oder Mindermengenvorbehalt" hingewiesen wird. Damit lassen sich einige Anbieter das Recht einräumen, aus "technischen Gründen" unvermeindlich von der bestellten Menge abweichende Stückzahlen liefern zu dürfen. Bei einer Mindermenge wird dann die entsprechende Anzahl rückerstattet, bei der häufiger anzutreffenden Mehrmenge werden die zu viel produzierten CDs nachberechnet. Während einige Hersteller eine stückgenaue
CD Pressung zusichern, behalten sich andere Mehrmengen von bis zu 20 Prozent vor. Dies und die ggf. ebenfalls erhöhten etwaigen Lizenzkosten (z.B. GEMA) können die Ursprungskalkulation schnell über den Haufen werden, weshalb diesem Punkt besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte.
Beim
CD Pressen werden die Datentragenden Gruben (Pits) von einem Negativ (Stamper) auf eine Schicht von Polycarbonat per Spritzgussverfahren geprägt. Dieser Vorgang ist namensgebend für die
CD Pressung. Auf das Polycarbonat wird eine dünne Aluminiumschicht gegossen, die den Laser später beim Auslesen reflekiert. Das Ergebnis wird mit schützenden Lack versiegelt. Der Stamper wird seinerseits durch ein Positiv der Datenschicht aus Glas, dem Glasmaster, durch Galvanisierung geprägt.